Ein Besuch zwischen Feierhalle und Ehrenhain
Beginnen Sie am Haupteingang Moritzburger Landstraße. Bei einer ersten Orientierung hilft die Lage des Verwaltungsgebäudes gleich am Eingang. Folgen Sie dem Hauptweg bis zur Feierhalle. Dies ist ein Vorschlag für einen eigenen Besuch und keine ausgeschilderte Veranstaltungsroute.
1. Feierhalle und Tränenmeer
Die Feierhalle aus den Jahren 1948 bis 1950 zeigt die Verbindung von Architektur und Waldlandschaft. Geben Sie einer laufenden Trauerfeier Raum. In ihrer Nähe befindet sich die Skulptur „Trauerndes Mädchen am Tränenmeer“ von Małgorzata Chodakowska.
2. Obelisk, Rondell und Mahnmalwand
Der FIR-Obelisk markiert den Zugang zum Ehrenhain. Über dessen Wege gelangen Sie zum Rondell mit den Sandsteinstelen und weiter zur Mahnmalwand und den Grabflächen der Luftkriegstoten. Die 2025 ergänzte Splitter-Skulptur an der Dresden-Stele fügt dem Rondell eine aktuelle historische Einordnung hinzu.
3. Weitere Erinnerungsorte und Teichanlage
Als eigenen Abstecher können Sie die von Thea Richter geschaffene Gedenkstätte für sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter besuchen. Ein anderes, landschaftlich geprägtes Ziel ist der Teich der Erinnerung. Er gehört zur genutzten Begräbnislandschaft und ist kein Freizeitgewässer.
Mit Plan und Rücksicht unterwegs
Für die genaue Wegeführung nutzen Sie den offiziellen Geländeplan. Einzelne Abschnitte oder Wege können vorübergehend gesperrt sein; aus der Stationsfolge ergibt sich keine Zusage zur Barrierefreiheit. Die Rückkehr zum Ausgang muss vor der Schließzeit möglich sein.
Vertiefender Rundgang durch die Memorialanlagen beim Lernort HeidefriedhofDer Lernort-Rundgang behandelt zehn Memorialstationen mit weiterführender historischer Einordnung. Für einen biografischen Schwerpunkt ergänzen die Bedeutenden Grabstätten Ihren Besuch.